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Stanzformen für Faltschachteln

Faltschachteln sind die weltweit gebräuchlichste Verpackungsart. Je nach Produkt und Einsatzzweck lassen sich in Größe, Form und Funktion ganz individuelle Faltschachteln erstellen. Die speziellen Anforderungen ergeben sich aus einer Vielzahl „technischer“ Erwägungen, wie z. B. der Größe und Gewicht des Produktes, der Verpackungseinheit, der Produkteigenschaften wie z. B. Stückgut oder Schüttgut, Einsatz im Food- oder Non-Food-Bereich, Staubdichte, ... dem Einsatzzweck (z. B. als Geschenkverpackung, als Hängeverpackung,  Streuverpackung, ...), der Usability, sowie einer Vielzahl gestalterischer und markenspezifischer Aspekte. 
 

Entwicklung

Auf Basis der produktspezifischen Anforderungen und Kundenwünschen werden mit entsprechenden CAD-Programmen die Faltschachteln entworfen und mit Hilfe von Plottern sogenannte "Weißmuster"zur Kundenabstimmung und Anpassung erstellt. Auf Basis dieser unbedruckten Musterverpackungen und Pläne werden bei Jeurink, mit ausgefeilten CAD-Systemen maßgenaue Stanzfomen und Stanzwerkzeuge für die Massenproduktion der jeweiligen Produktverpackung entwickelt und gefertigt.
 

Vielfalt mit System

Aufgrund der äußerst vielfältigen Anforderungen und Umsetzungsoptionen gleicht kaum eine Faltschachtel der anderen, von irgendwelchen "Einheitsverpackungen" ganz zu schweigen. Mithilfe des standardisierten "ECMA"-Codes (ECMA - European Carton Makers Association) lassen sich nahezu sämtliche Formen von Faltschachteln in beliebigen Maßen entwickeln und fertigen.

Grundsätzlich wird zwischen zwei Schachtelarten unterschieden
1.    Faltschachteln mit Deckel- und/oder Bodenverschlusssystemen
2.    Faltschachteln (Trays) ohne (bzw. mit separatem) Deckel

Maßgeblich für die Fertigung der jeweilige Faltschachtel ist zudem, wie diese "aufgerichtet", wird, d.h. wie aus dem ausgestanzten und in der Regel flach angelieferten Bogen die dreidimensionale Schachtel wird, wie wir sie kennen.

Unterschieden wird hierbei in
-    manuelles Aufrichten (M), und
-    automatisiertes Aufrichten (A), sowie
-    Kombinationen aus manuellem und automatisiertem Aufrichten M/A und M+A

Auch der Einsatzbereich für Lebensmittel oder Non-Food-Produkte ist mit entscheidend, da beispielsweise Paniermehl möglichst staubdicht verpackt sein muss und einer Schüttvorrichtung bedarf, während eine Schraubenverpackung möglichst stabil und mit Sichtfenster sowie einem gut schließenden Deckel versehen sein sollte. Eine strikte Trennung zwischen den verschiedenen Schachteltypen für diesen oder jenen Einsatzbereich ist allerdings weder möglich noch sinnvoll.
 

Staublasche

Bei den meisten Faltschachteln ist die Staublasche ein typischer Bestandteil. Sie sind rechts und links des eigentlichen Deckels angeordnet und werden in der Regel unter diesem nach innen geklappt. Sie verhindern, dass Staub und anderen Fremdkörper in das Schachtelinnere gelangen. Zudem sorgen Sie dafür, dass die zumeist seitlich eingeritzte Verschlusslasche sich an den Staublaschen verhakt und nicht so leicht aufspringt. Dank der Staublaschen kann auch die Deckellasche nicht ohne weiteres in die Faltschachtel einbrechen, da die Staublaschen einen gewissen Gegendruck bilden.
 

Standardisierte Faltschachteln gemäß ECMA-Code >>
 

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